10 Gründe für LED

10 gute Gründe zum Einsatz von LED – oder warum Fehleinschätzungen der Technik für die abwartenden Firmen teuer wird.

Aus der täglichen Berater-Praxis wissen wir, dass es in Industrie, Gewerbe als auch bei Kommunen hinsichtlich des Einsatzes von LED-Technik erstaunlicherweise immer noch Vorbehalte gibt. Manchmal ist Unkenntnis über die technischen Möglichkeiten der Grund, manchmal auch der Umstand, dass jeder Handelsvertreter am Telefon einem die neueste und beste LED-Technik vorstellen und sofort verkaufen will.

Das produkt- und hersteller-unabhängige Beraterteam von C3CONSULT verfügt über langes Know-how im Beleuchtungsbereich. Wir suchen für Ihr Projekt die passende Technologie und stellen Ihnen Lösungen vor, die sich aus wirtschaftlicher Sicht rechnen und die ideale beleuchtungstechnische Lösung für Ihre Aufgabenstellung darstellen. Daher haben wir diese 10-Punkte-Liste zusammengestellt, um einige Fragen zu klären und Argumente aufzuzeigen, die eine sofortige Investition in moderne LED-Technik rechtfertigen.

Haben Sie weitere Fragen? Wir freuen uns auf deren Beantwortung!

Fehleinschätzung 1: "LED ist doch noch zu teuer – der Einsatz rechnet sich nicht"

Zutreffend ist: Bei einer täglichen Nutzungsdauer von 8 Stunden und mehr rechnet sich die Umrüstung herkömmlicher Beleuchtung auf LED in durchschnittlich 2 bis 3 Jahren. Der Wegfall von Wartungskosten führt im weiteren Verlauf zu deutlichen Kosteneinsparungen von bis zu 70%, da LED eine Leistungsdauer von gut 20 Jahren bei 8 Stunden täglicher Nutzung haben.

Fehleinschätzung 2: „LED Leuchten werden zukünftig billiger – wir warten noch...“

Zutreffend ist: Die LED-Chiphersteller optimieren die Leistungsfähigkeit der Chips immer weiter und signalisieren, dass sich die Preise auf dem heutigen Niveau einpendeln werden. Selbst wenn die Chips in den nächsten 3 Jahren bis 50% günstiger würden, lohnt sich die Verschiebung der Investition nicht: Die Investition in eine LED-Beleuchtung erwirtschaftet innerhalb von 2 bis 3 Jahren bereits die Kosteneinsparungen, die höher sind als die heutigen Anschaffungskosten.
Somit lässt sich die bis dahin versäumte Kosteneinsparung selbst im Falle von Preisreduzierungen nicht aufholen.

Fehleinschätzung 3: „Bei der Umrüstung von herkömmlichen Leuchtstoffröhren auf LED-Tubes benötigt man eine größere Anzahl LED-Röhren.“

Zutreffend ist: Bei der Umrüstung auf LED kann 1:1 getauscht werden und erzielt dabei eine gleich helle oder noch hellere Beleuchtungsstärke. Eine leistungsstarke 1,50 m LED-Industrieröhre erzeugt inzwischen 3.800 Lumen (Lichtstrom) bei einer Leistungsaufnahme von 30 W (Systemleistung). Diese High-Output-Röhren eignen sich selbst für Montagehöhen bis zu 10 m. Für Büroräume oder Flure  sind 1,50 m LED-Röhren mit 2.500 Lumen bei 23 W Leistungsaufnahme ausreichend.

Fehleinschätzung 4: „Die Umrüstung herkömmlicher Beleuchtung auf LED ist aufwändig.“

Zutreffend ist: Bei den überwiegend anzutreffenden Installationen mit T8-Leuchtstoffröhren mit KVG / VVG ist die Umrüstung einfach: Die bestehende Röhre wird durch eine VDE-zertifizierte LED-Röhre ersetzt und der vorhandene Starter gegen den mitgelieferten LED-Starter getauscht. Das kann von dem Personal durchgeführt werden, das auch sonst den Austausch der Leuchtmitttel vornimmt. Sollten Leuchten mit elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) verbaut sein, muss geprüft werden, wie eine Umrüstung sinnvoll durchgeführt wir, es gibt auch dafür VDE- und TÜV-geprüfte LED-Lösungen.
In Produktions- oder Logistikhallen sind oft noch Hallenleuchten mit NAV / Natriumdampf- oder HQL / Quecksilberdampflampen installiert. Für diese Leuchten gibt es ab April 2015 aufgrund der EU-Gesetzgebung keine Leuchtmittel mehr, hier ist der komplette Austausch gegen effiziente LED-Hallenstrahler sinnvoll.

Fehleinschätzung 5: „LED-Licht bringt bei hohen Hallen keine ausreichende Helligkeit“

Zutreffend ist: LED-Strahler gibt es mit Leistungsstärken, die herkömmliche Leuchtmittel inzwischen deutlich übertreffen: Ein NAV-Leuchtmittel hat ca. 50 lm/W, Hochleistungs-LED - Chips der Markenhersteller Philips, OSRAM, Cree, Bridgelux, Nichia oder Samsung kommen auf eine Chip-Leistung von bereits über 150 lm/W.

Die Umrüstung von Hangarhallen mit bis zu 40 m Lichtpunkthöhe oder auch Mastanlagen im Aussenbereich über 30 m Höhe bei Containerterminals und Gleisanlagen mit LED-Strahlern können wir mit Referenzen vorstellen, selbst HQI-Leuchten sind inzwischen mit deutlichen Energieeinsparungen austauschbar.

Fehleinschätzung 6: „LED-Licht ist unangenehm“

Zutreffend ist: LED-Licht gibt es seit vielen Jahren in allen Weissabstufungen, also mit Farbtemperaturen (=Lichtfarben) von warm-gelblichem Licht (ca. 2.700 bis 3.300 K) über neutralweißem Licht (ca. 4.000 bis 5.000 K) bis hin zu Tageslichtweiß (ca. 5.300 bis 8.000 K).

LED-Leuchten geben keine Infrarot- und keine Ultraviolettstrahlung ab sind damit für jeden Anwendungsbereich in der Innen- und Aussenbeleuchtung bestens geeignet. Durch die Mischung von verschiedenen Farbtemperaturen der LED-Chips lässt sich jede gewünschte Lichtfarbe - je nach Anwendungsbereich - erzeugen.

Fehleinschätzung 7: „50 Watt sind 50 Watt – damit sind die Angebote unterschiedlicher LED-Leuchten doch gut miteinander vergleichbar."

Zutreffend ist: Damit sagt der Hersteller lediglich aus, dass die betreffende Leuchte eine Leistungsaufnahme von 50 Watt hat = 50 W verbraucht. Welche Helligkeit die LED-Chips der Leuchte abgeben, lässt sich nur nach den Lumenangaben des LED-Chipherstellers entnehmen und ist auch maßgeblich von der Farbtemperatur des LED-Chips abhängig. Eine 50 W-LED-Leuchte kann 3.900 Lumen Leuchtstärke haben – oder bei sehr lumenstarken LED-Chips auch 6.500 Lumen. Anders formuliert: Die Messgröße Lumen pro Watt ist aussagekräftiger = bei gleichem Lumen- output ist ein 40 W-LED-System effizienter als ein 50 W-LED-System. Aber Achtung: die Qualität der verbauten LED-Treiber ist ebenso wichtig wie der gesamte Wirkungsgrad des LED-Systems, dieser sollte einen Leistungsfaktor Cosinus Phi von 0,85 bis 0,95 aufweisen.

Fehleinschätzung 8: „Große Unterschiede bei LED-Röhren gibt es doch nicht – die Länge für vorhandene Fassungen muss nur passen.“

Zutreffend ist: Bei LED-Röhren bestehen erhebliche Unterschiede in den Qualitäten, angefangen bei den verbauten LED-Chips und den elektronischen Komponenten (LED-Treibern) als auch den Materialqualitäten der PMMA- oder Polycarbonat-Abdeckungen. So gibt es 150 cm-Röhren mit einer Lichtleistung von bescheidenen 2.000 Lumen bis hin zu Industriequalitäten mit 3.800 Lumen. Zudem muss eine LED-Röhre für den gewerblichen Einsatz den Sicherheitsbestimmungen entsprechen, sollte also ein VDE-zertifiziertes Produkt mit CE-Konformitätserklärung sein, die photobiologischen Sicherheitskriterien gem. DIN EN 62471:2009 erfüllen und eine WEEE-Registriernummer des Herstellers aufweisen.

Fehleinschätzung 9: „Bei der Umrüstung auf LED läuft uns nichts davon – das hat noch Zeit...“

Zutreffend ist: Aufgrund der „EuP Richtlinie für Büro-, Industrie- und Straßenbeleuchtung“ dürfen ineffiziente Quecksilberdampflampen (HQL) sowie Metallhalogendampflampen (HQI) und Hochdrucknatriumdampflampen (NAV), die nicht den gültigen Energieeffizienzanforderungen entsprechen, ab April 2015 nicht mehr in Verkehr gebracht werden - sie verlieren die CE-Zulassung. Die Ineffizienz dieser Entladungslampen, die verursachten hohen Stromkosten und CO2-Emmissionen beim Betrieb, sprechen einfach gegen eine Bevorratung mit diesen Leuchtmitteln. Rüsten Sie jetzt zeitnah um und nutzen Sie dabei die Zuschuss- und Förderprogramm des Bundes und der Länder. Weitere Informationen dazu erhalten Sie von uns.

Fehleinschätzung 10: „Die Umrüstung auf LED bindet Liquidität, die wir im Unternehmen für andere Vorhaben benötigen – die Investition in die Beleuchtungsumrüstung stehen hinten auf der Agenda.“

Zutreffend ist: Bereits im ersten Jahr nach der Umrüstung sind etwa 1/3 der Investitionskosten durch die Energiekosteneinsparungen eingespielt, in vielen Beispielen aus der Praxis errechnet sich eine Amortisierung zwischen 18 bis 24 Monaten. Daneben bieten einige LED-Herstellerfirmen bereits Leasingmodelle an (bis hin zur Off-Balance-Finanzierung). Profitieren Sie daher bereits ab dem ersten Monat nach der Umrüstung durch den entstehenden Liquiditätsüberschuss: Die gesunkenen monatlichen Stromkosten zuzüglich der Leasingrate für die Investition sind in der Summe immer niedriger als die zuvor gezahlten monatlichen Stromkosten. So gewinnen Sie mit LED-Beleuchtung auf jeden Fall!

10 gute Gründe zum Einsatz von LED – oder warum Fehleinschätzungen der Technik für die abwartenden Firmen teuer wird.Hier können Sie die 10-Punkte-Liste als PDF-DATEI herunterladen (oder klicken Sie auf
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